Literaturherbst 2015

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Alle Informationen finden Sie unter: www.literaturherbst-krumbach.de

KULT-Veranstaltungen 2015

Lesungen von Axel Hacke, Jörg Baesecke - Das Kleinste Theater der Welt und zusammen mit VHS und SubKult einen Poetry Slam mit Teilnehmern aus ganz Deutschland.


Poetry Slam

24.10.2015, Stadtsaal Krumbach

Poetry Slam ist gesprochene Wortkunst. Die Regeln sind einfach und international: 1. Die vorgetragenen Texte müssen selbst geschrieben sein. 2. Es gibt ein Zeitlimit. 3. Es dürfen keine Requisiten verwendet werden. Am Ende entscheidet einzig das Publikum darüber, wer bei diesem Dichterund Poetenwettstreit die Bühne als Sieger verlässt. Bei einem Vorentscheid im JUZE im April 2015 wurden 3 Startplätze vergeben: an die Siegerin Jing Wu sowie an Michael Stelzmüller und Dietmar Wielgosch. Die drei haben nun die Chance sich mit Poeten zu messen, die sich auf den nationalen Slam-Bühnen schon längst einen guten Namen gemacht haben. Für die anderen 5 Startplätze hatten bei Redaktionsschluss schon einige deutschlandweit bekannte Slammer zugesagt, zB. Meral Ziegler, Autorin und Slam Poetin aus Konstanz. 2010 trat Meral das erste Mal bei den deutschen Meisterschaften im Poetry Slam an und schaffte es in der Kategorie U20 bis ins Finale. Seitdem ist sie aktives Mitglied der Slam-Szene und sammelte Bühnenerfahrung auf diversen Slam- Veranstaltungen und Festivals. ‚Aufmerksamkeitsgeil‘, sei sie, gesteht Ziegler, das, was sie da mit Worten montiert, sogleich demontierend. Zurecht, möchte man ihr zurufen, denn wer so geil playt und post, hat die Aufmerksamkeit unbedingt verdient.“ Jörg Meyer, Kieler Wochenblatt Mit auf der Bühne ist auch Max Kennel aus Bamberg; schon im letzten Jahr begeisterte er bei einem Solo-Auftritt in Krumbach. Ebenfalls fest zugesagt haben Meryem Kandemir (Amberg) und Nik Salsflausen aus Konstanz (2014 Champion in Baden-Württemberg). Ein hochkarätigesTeilnehmerfeld, ein Feuerwerk aus Poesie und Pointen und ein garantiert wortreicher Abend.
Moderation: Marc Hettich


Bilder vom Poetry Slam

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Axel Hacke, Das kolumnistische Manifest

27.10.2015, Stadtsaal Krumbach

Seit 25 Jahren schreibt Axel Hacke für das Magazin der Süddeutschen Zeitung, vom berühmten „Kleinen Erziehungsberater“ über „Das Beste aus meinem
Leben“ zu „Das Beste aus aller Welt“. Tausend Texte sind so entstanden, Axel Hacke ist mit ihnen zum beliebtesten deutschen Kolumnisten geworden.
„Die deutsche Presse ohne die Kolumne von Axel Hacke, das wäre wie Fernsehen ohne Thomas Gottschalk oder Boxen ohne Muhammad Ali, undenkbar eigentlich“, schrieb Harald Martenstein im Zeit-Magazin. Im „Kolumnistischen Manifest“ hat Hacke bekannte und unbekannte Texte versammelt, geordnet und kommentiert, nun liest er und erzählt von seiner Arbeit, und es wird sein, wie es immer war und in der Augsburger Allgemeinen hieß: „Betritt er die Bühne, wird gelacht.“


Axel Hacke über sein neues Buch:
Seit der Gründung des Süddeutsche Zeitung Magazins 1990 schreibe ich dort Kolumnen, angefangen mit einer kleinen Reihe von Alltagsgeschichten unter dem Titel Katastrophen über den Kleinen Erziehungsberater und viele andere kleinere Serien hin zu Das Beste aus meinem Leben und Das Beste aus aller Welt. Für Das kolumnistische Manifest habe ich 191 aus den nun 1001 Kolumnen ausgesucht, ein langes Vorwort über das Kolumnenschreiben verfasst und eine Menge kleiner und größerer Geschichten aus all diesen Jahren für dieses Manifest erzählt. Macht 616 Seiten, das dickste Buch von mir, das es je gegeben hat und je geben wird. Versprochen!

 

Jörg Baeseke - Papier Krieg

Das 20.Jahrhundert in einer Stunde - ein Wechselspiel zwischen Küchentisch und Weltgeschichte mit Jörg Baesecke

12.11.2015 um 19:30 in der Aula der Fachakademie

Das 20.Jahrhundert, mit seinen Höhen und Tiefen, erzählt in einer Stunde – wie soll das gehen? Poetisch, berührend und manchmal sogar komisch – auf ganz überraschende Weise öffnet sich hier der Blick auf eine vergangene Epoche. Nicht Klage und auch nicht Anklage stehen dabei im Mittelpunkt, sondern der Versuch einer sehr persönlichen Annäherung an die eigene Geschichte, 70 Jahre nach Kriegsende. Wie lange dauert eigentlich eine Nachkriegszeit?

In einem ungewöhnlichen Bühnen-Bilder-Vortrag wirft der Theater-Erzähler Jörg Baesecke diese Frage auf. Alltagsobjekte und Alltagsgeschichten, kunstvolle Pop-Up-Bühnen, Scherenschnitte und zierliche Papierfiguren weben dabei ein Erinnerungsmuster ganz eigener Art – zwischen Küchentisch und Welt-geschichte.

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Ein Spiel mit Erinnerung: Der Blick zum winterlichen Orion, das Kratzen an verbrann-tem Toast, eine Karte mit 25 erlaubten Worten, ein englisches Falt-Kunststück, ein Witz um die holländische Königin Wilhelmina, Begriffe wie ‚Stalin-Torte‘ und ‚Horst-Wessel-Wurst‘ – historisch mag das unbedeutend sein. Doch auf der Bühne wirkt alles zusammen und lässt Geschichte wirklich konkret und lebendig werden.

Jörg Baesecke ist seit 30 Jahren als Bühnenerzähler und Miniaturtheaterspieler tätig, in ganz Deutschland, halb Europa und bis nach Afrika. Zusammen mit seiner Frau Hedwig Rost bildet er die „Kleinste Bühne der Welt“, ein Erzähltheater, das sich den Stoffen der münd- lichen Tradition widmet, den Sagen, Märchen und Balladen aus aller Welt. Dass dazu auch Geschichte gehören kann, zeigt er exemplarisch in Papier.Krieg.

Im Blick der Presse:

Ist nicht schon längst alles geschrieben, er­zählt und verfilmt, was es über „Ruhm" und Elend zweier Weltkriege, nationalen Wahn und Verbrechen gegen die Mensch­lichkeit zu berichten gibt? Vielleicht - aber selten ist das große The­ma so originell, eindringlich und anrüh­rend komisch unter die Lupe genommen worden, wie es Baesecke mit seiner „Kleinsten Bühne der Welt" gelang.
Armin Greune - Süddeutsche Zeitung

 

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